Über die Preise

Unter dem Motto „Das zukunftsträchtige Bedeutsame fördern, das fundierte Wissen verbreiten“ vergibt die Schelling Architekturstiftung alle 2 Jahre die Schelling Architekturpreise für Architekturtheorie und Architektur.

Architektur lässt sich als kulturell verbindende Disziplin begreifen, in der sozioökonomische, technische und politische Prozesse zusammengeführt sind. Archi­tektur fungiert also als ein gesellschaftliches Inte­grationsmedium, worin die allzu oft vernachlässigte kulturelle Bedeutung der gebauten Umwelt liegt. Die Schelling Architekturpreise finden in diesem breiten Architekturverständnis stets ihre aktuelle Ausrichtung.

Gewürdigt werden zukunftsweisende Entwicklungen in der Architektur sowie prägnante Leistungen in der Architekturtheorie. Ein aus 7 Personen bestehendes, international besetztes Kuratorium wählt die Preisträger. Die Architekturpreise sind mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1992 durch Trude Schelling-Karrer und Heinrich Klotz findet die Preisverleihung im Rahmen eines Festaktes am Sitz der Stiftung in Karlsruhe statt.

2015 wurde erstmals der Schelling Studienpreis vergeben, der in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT, Fakultät für Architektur, alle 2 Jahre im Herbst – versetzt zu den Schelling Architekturpreisen – ausgelobt wird. Die Fakultät schlägt die jeweils abschlussbesten Arbeiten vor. Fünf Juroren, darunter der Architekturpreisträger und der Preisträger für Architekturtheorie der vorherigen Preisverleihung, entscheiden über die Vergabe.