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Architecten de Vylder Vinck Taillieu

© Filip Dujardin

Preisträger

Inge Vinck, Jan De Vylder und Jo Taillieu stellen in wenigen Jahren mit einem umfangreichen Werk vermeintliche Gewissheiten über Architektur infrage. Ihre Architektur spielt mit den Erwartungen der Betrachter, ihren Sehgewohnheiten und der Uminterpretation von Materialien. Das Unfertige ihrer Bauten ist Ergebnis eines Prozesses, der so lange wie möglich offen sein soll für Veränderung, für Improvisation.

Trude Schelling-Karrer (1919–2009) Stifterin

Trude Schelling Karrer wurde am 6. Mai 1919 in Karlsruhe geboren. Nach ihrer Ausbildung am Badischen Staatstheater zur Kostümbildnerin war sie am Gau-Thea…weiterlesen

Rozana Montiel | Estudio de Arquitectura

© Nin Solis

Nominiert

Die mexikanische Architektin Rozana Montiel verfolgt mit ihrem interdisziplinären Team die künstlerische Umdeutung von öffentlichem Raum. Es werden Gestaltungsmöglichkeiten für städtische Problemzonen erforscht, mit denen sich Politik und Berufsstand kaum befassen. Im Dialog mit Nutzern werden analytische Beobachtung und direkte, konkrete Gestaltung kombiniert.

Doug Saunders

© Privat / Schelling-Architekturstiftung

Preisträger

Die Schelling Architekturstiftung würdigt den britisch-kanadischen Autor Doug Saunders für die neue Perspektive, mit der er die Ursachen von Randbedingungen für und Einflüssen auf die neuen Einwanderungsquartiere in westlichen Gesellschaften erforscht. Damit erarbeitet er Grundlagen auch für den Städtebau, die letztlich über den Erfolg oder Misserfolg unserer urbanen Lebensverhältnisse im 21. Jahrhundert entscheiden werden. Seine Beobachtungen und intensiven Recherchen zum Thema Migration in zwanzig Metropolen auf allen Kontinenten fasste er 2011 in dem Buch‚ Arrival City‘ und 2012 in ‚Mythos Überfremdung‘ zusammen.

Benjamin Foerster-Baldenius

© Privat / Schelling Architekturstiftung

Preisträger

Mit der Diplomarbeit stellte Benjamin Foerster-Baldenius bereits die herkömmliche Tätigkeit von Architekten in Frage. Der Schwerpunkt seiner eigenen Arbeit liegt in der Planung und der Durchführung von Veranstaltungen und ephemeren Bautenwie zum Beispiel dem „bad ly“, einem öffentlichen Freibad in Bauschuttcontainern, oder der 100 Meter langen Küchenzeile für das Architekturforum Linz – beides Projekte aus dem Jahr 1999.
Als Mitglied der Berliner Gruppe raumlabor entwickeln Foerster-Baldenius und seine Partner stadtplanerische und architektonische Projekte, indem je nach Bedarf Arbeitsgemeinschaften aus „losen Haufen, einem netten Netzwerk, zwei Räumen mit ein bisschen Technik“ gebildet werden.
Benjamin Foerster Baldenius wagt eine Prognose: „In zehn Jahren ist raumlabor eines der größten architektonischen Netzwerke, mit 950 Laboranten weltweit und den ersten zweitausend realisierten Raumlaborprojekten. Das Label steht für grün, witzig und viel zu billig“.